Über mich

Handtuch an Handtuch, schwitzender Körper an schwitzender Körper. Als ich in den letzten Wochen die Bilder aus Scharbeutz und vom Timmendorfer Strand gesehen habe, ist mir ganz anders geworden. Und das nicht nur aufgrund der ganz offensichtlich nicht eingehaltenen Abstandsregeln durch Corona. So ein Urlaub wäre nichts für mich. Denn Reisen bedeutet für mich, Orte zu entdecken. Auf meinem Reiseblog „waiting is happiness“ kannst du nachlesen, wie das normalerweise aussieht, wenn gerade nicht Corona ist.

Im letzten Jahr war ich vor allem in Dänemark und dem übrigen Skandinavien unterwegs. Und natürlich in unserem nördlichsten Bundesland. Immer, wenn der Satz „Hier ist ja gar nichts los“ fällt, dann weiß ich, dass ich am Ziel bin. Denn ich liebe genau diese Orte, an denen „nichts“ los ist oder besuche Hot Spots eben gerade dann, wenn kein anderer das tut, weil es beispielsweise – was hier oben im Norden natürlich äußerst selten vorkommt – in Strömen gießt.

Und jetzt? Reisen mit Abstand!

In diesem Jahr ist nun alles anders. Reisen mit Abstand ist kein „könnte man mal machen“, sondern ein „anders geht es nicht“. Und das vor allem in der eigenen Heimat.

Meine Heimat ist Schleswig-Holstein. Ich bin in Hamburg an der Grenze zu Schleswig-Holstein aufgewachsen, hatte Lübeck sozusagen vor meiner Haustür. Nach meinem Schulabschluss habe ich zehn Jahre in Kiel gewohnt. Ich mag Kiel und ja – Kiel ist schön! Du musst nur wissen, wo (dafür gebe ich dir auch hier auf den Seiten ein paar Tipps). Nach einigen Zwischenstationen unter anderem in der Karibik und an der Ostküste von Afrika (ja, ohne Küste geht es bei mir nicht) lebe ich jetzt in Flensburg, der schönsten Stadt von Schleswig-Holstein. Noch schöner als Kiel.

Und genau von dort aus möchte ich jetzt mit dir in die Welt reisen. Wie jetzt – die Welt in Schleswig-Holstein? Ja, genau die.